14.10.2008

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Jagdhörner und Hufschlag in der Heide

Bei herrlichem Wetter fand am Wochenende die traditionelle Herbstjagd des Ritzebüttler Reitclubs statt  

Der Klang der Jagdhörner war weit über die Heide zu hören, das Schnauben der Pferde und donnernder Hufschlag kündigte das Jagdfeld an: Am Wochenende fand bei herrlichem Wetter die traditionelle Herbstjagd des Ritzebütteler Reitclubs statt.

Auf dem Turnierplatz an der Spanger Straße trafen sich die Reiter und Reiterinnen zum Stelldichein. Seit Jahrzehnten wird die Herbstjagd vom Ritzebüttler Reitclub veranstaltet. In diesem Jahr hätten es aber mehr Teilnehmer sein können, meinte der Vorsitzende Jürgen Wendt, als er die Strecke freigab.

Denn das Wetter lud geradezu zu einem Ritt ein. Der Oktober zeigte sich von seiner goldenen Seite und die Bodenverhältnisse waren trotz der vergangenen Regentage gut.

Die Bläsergruppe Wingst/Land Hadeln stimmte mit ihrem Halali auf die Jagd ein. Die Grün Berockten fuhren dann zünftig mit Trecker und Wagen zum Pausenplatz auf einer Wiese bei Berensch, wo sich Reiter und Pferde erholen konnten. Die Strecke führte den bunt gefärbten Wernerwald entlang nach Berensch und zurück, vorbei am Kahleberg, wo sich einige Zuschauer eingefunden hatten, um die Reiter und Reiterinnen zu beobachten. Es bot sich ihnen ein herrliches Bild, als das ziemlich geschlossene Jagdfeld über die Ebene galoppierte, angeführt vom Rotrock Werner Hachtmann. Insgesamt waren acht herbstlich dekorierte, feste Hindernisse aufgestellt, die, bedingt durch die Streckenführung, von beiden Seiten übersprungen werden konnten. Wer die Hürden nicht nehmen wollte, konnte daran vorbeireiten.


Zwischen den Galoppstrecken gab es Schrittreprisen, in denen die Pferde verschnaufen und die Reiter miteinander plaudern konnten. Wegen der geringeren Teilnehmerzahl als in den Vorjahren und des guten reiterlichen Verhaltens verlief die Herbstjagd harmonisch und ohne Zwischenfälle. Der mitfahrende Rettungswagen und die bereit stehende Ärztin kamen nicht zum Einsatz.

Spannend wurde die anschließende Jagd auf den Fuchsschwanz. Hierbei hatte Mirko Finck das schnellste Pferd, übrigens den einzigen Schimmel im Teilnehmerfeld, und ergatterte so die begehrte Trophäe. Im Reiterstübchen klang der Tag später feucht-fröhlich aus, gespickt mit den abenteuerlichen Geschichten von früheren Herbstjagden und dem unvermeidlichen Reiterlatein.
 

 

Unser Fuchs 2008: Mirco Finck

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